Archiv der Kategorie 'Da Music'

hippies auf drogen

also es wird zwar in den youtube comments gemunkelt, dasz die tonspur und die videospur von dem video „etwas“, editiert sein könnten. wie auch immer, wer so weirdo tanzt hat definitiv – unabhängig ob klaszik oder jim morrison – einen an der klatsche.. grow up, get a job!

was bleibt?

„uh, i think there was someting funny in that hippie“

nachtrag: der titel beinhaltet ungefähr den gleichen erkenntnisgewinn wie der satz „wenns regnet ist die strasze nasz“, aber aus kontinuitätsgründen zu den beiden anderen filmen blieb mir leider nichts anderes übrig. das gesetz der serie…

alles neue macht der mai

aufgrund einer, spontanen eingebung & unter beachtung von sven väths kategorischem imperativ bin ich gestern mit dem, dem da und dem da auch sowie einem fahrer ohne blog (shame on you..) noch mit in DIE stadt, die sich so sanft an die hänge des odenwaldes schmiegt und durch die architektonische idylle und die natürliche unberührtheit ganze generationen von dichtern der romantik beeinfluszt haben dürfte, wie sonst nur die erfindung der seife den punkrock. die sause war dufte, aufgrund des videotourtagebuchs musz ich dazu auch nicht mehr viel schreiben. den da noch getroffen. auch diesen.

intereszanter war eher die heimfahrt mit diesem kackverein. autofahren wäre nicht möglich gewesen und und auszerdem hatte ich mich an die groszen worte des geliebten vorsitzenden der npd spd willi bogner: „mehr bahn wagen“ erinnert. nach wenigen, stunden schlaf um 16h los, umsteigen in orten mit komischen namen und rund herum dunkel. angst vor bauern mit mistgabeln und so schnell über die bahngleise gehetzt. dann noch kurz aufgewacht am bahnhof emskirchen und erst beim weiterfahren wieder folgendes graffiti am bhf-gebäude, gesehen: „KILL BU$H, NAZIS STOPPEN“ signiert war das hingekrakelte (eine wunderbare dialektik zwischen form und inhalt) meisterwerk mit „AUTONOME ANTIFA“. und ich hoffe eben jenige nehmen sich selbst beim wort und sperrt sich prophylaktisch in der nächsten scheune ein bis die pubertät vorbei ist (oder eingesetzt hat).

nun das feldlager hier noch, aufgeräumt und dann mal easy going easy living. und ihr, habt es evtl. gemerkt, als reminiszenz an die mehrwertsteuererhöhung, nur jetzt und solange der vorrat reicht: alle beiträge mit 3% mehr satzzeichen. vor allem die, über meine geliebten katzen

hörbefehl!

3 tages plan

mit der ankündigung für die nächsten tage verabschiede ich mich an dieser stelle schonmal in den wohlverdienten partytourismus

22.12. blame it on abschiedsparty im ex-komm
23.12. „fest der liebe“ robocop kraus & friends
24.12. dj cativo im ex-komm

hierzwischen könnte nochmal ein blog-resüme erscheinen, jedoch hab ich eigentlich keine lust auf party-drogen-pimmelvergleich. eventuell eine inhaltliche betrachtung über das schenken? ;)

dann am 30.12. ist egotronic im club stereo.

regelmäsziger gehts hier also erst wieder ab 2.1. weiter.

politische musik nein danke

nachdem ich vorhin nach privater mission aus hildesheim zurückgefahren bin und aufgrund meiner gemütlichen fahrweise dann vor würzburg das hörspiel do androids dream of electric sheep? von p.k.dick ausgegangen ist, konnte ich beim durchforsten meiner cd box noch intereszante entdeckungen machen. ausgesprochen gruselige intereszante entdeckungen. die ich dann auch ungefähr 30min durchgehalten habe. die sprache ist von einem mix hiervon und davon. soviel zur vorgeschichte.

nun die eigentliche frage die mich im auto beschäftigt hat: wie um alles in der welt konnte einem diese musik eigentlich einmal gefallen? ja, ich gestehe, es war mal so – vor allzulanger zeit. naja, vielleicht weil anarchist academy mir endlich mal andere musikalische möglichkeiten als punk / hc aufgezeigt hat. vielleicht mögen sie mit ihrer kritik auch mal recht gehabt haben, aber heutzutage kommt einem das sowas von unwahrscheinlich vor. schwerwiegende gesellschaftskritik auf den 4/4tel takt runterzubrechen, „das kapital ist die flamme / der faschismus das benzin“ wirkt mit zunehmender eigenen reife & theoretischer belesenheit (chichi) ziemlich aufgesetzt und peinlich. ebenso wie die „ihr-wir“gruppenkennung, die ihre infantilität hinter einem dünnen marxologischen klaszenbegriff verstecken musz. von der verbalmilitanz (die sie lustigerweise selbst anderen vorwerfen) mal ganz zu schweigen.

und um zum einstieg zurückzukommen: woher kommt eigentlich der bezug der autnomen auf bladerunner (z.b. bei quetschenpaua)?