Archiv der Kategorie 'Antisemitismus'

veranstaltung 20071004

paar bierchen trinken und leute beleidigen:

do 04/10
20:00 Gruppe krisis und Heimat & Identität – Was ist neu am „neuen Antisemitismus?“
Veranstaltungsreihe:
Kreuzzug und Jihad
Der gefährliche Mythos vom Kampf der Kulturen
Spätestens seit dem 11. Semptember 2001 hat sich in den westlichen Ländern die Weltdeutung vom “Clash of Civilisations” weitgehend in den Köpfen festgesetzt. Während sich der islamistische Terrorismus immer fanatischer quer durch die Welt bombt, reden nicht wenige “Vordenker” in Europa und den USA von einem Dritten Weltkrieg, der zu führen sei, um den “Islamofaschismus” niederzuschlagen. Auf der anderen Seite formiert sich eine schaurige Allianz von verwilderten Antiimperialisten und Islamisten, die von einer mit antisemitischen Elementen durchsetzten Frontstellung gegenüber “dem Westen” zusammengehalten wird.
Wechselseitig werden so die sozialen und ökonomischen Widersprüche des globalisierten Krisenkapitalismus kulturalisiert und als Todfeindschaft zweier unversöhnlicher Großgemeinschaften gedeutet. Tatsächlich aber sind beide Seiten Fleisch vom Fleische der kapitalistischen Moderne, die in einer tiefen Krise steckt. Eine Kritik von islamistischem und westlichem Fundamentalismus muss daher dieses gemeinsame Bezugssystem in den Blick rücken.
Was ist neu am “neuen Antisemitismus”?
Islamistische und antizionistische Begründungsmuster
Insbesondere seit 9/11 ist im politischen und akademischen Diskurs die Rede von einem “neuen” Antisemitismus. Als “neue Qualität” des Antisemitismus gilt dabei vor allem die wachsende Zuschreibung antisemitischer Stereotype auf Israel insbesondere durch neue Trägergruppen (Menschen muslimisch-arabischer Herkunft und radikale Linke, insbesondere GlobalisierungsgegnerInnen), die sich über die Themen Antizionismus, Globalisierungskritik und Antiamerikanismus ideologisch miteinander vernetzen. Der Vortrag soll kontroverse Positionen der Debatte deutlich machen und anhand empirischer Beispiele klären, was neu am so genannten „neuen“ Antisemitismus ist.
Referat und Diskussion mit Claudia Globisch (Uni Erlangen)

in der desi

freund und helfer

Eine ganze Klasse angehender Polizisten soll in einer obligatorischen Unterrichtseinheit über die Zeit des nationalsozialistischen Regimes nach Informationen der Berliner Zeitung erklärt haben, sie wolle nicht dauernd an den Holocaust erinnert werden. Zudem sollen Äußerungen gefallen sein, dass Juden reiche Leute seien.

quelle: bz

die tatsache, dasz eine ganze klasze berlinesischer polizeischüler_innen sich kollektiv primär und sekundär antisemischen äuszerungen hingibt, wird die in solchen fällen üblichen erklärungsversuche des polizeipräsidenten (rechte einzeltäter) etwas schwierig gestalten. es handelte sich übrigens nicht um die ersten kopfmäszigen aussetzer der angehenden ordnungshüter_innen aus ruhleben, schon vor 7 jahren sind hakenkreuze und raszistische äuszerungen dort aufgetaucht. aber andererseits, was muszte isaak behar auch am leben bleiben? und auch noch so unverfrohren sein, die deutschen an ihre vergangenheit zu erinnern? und geld hat er am ende auch noch für den vortrag bekommen.

und damit isaak behar noch etwas pinke bekommst, hier kann man sein buch bei amazon erwerben.

[nachtrag:] wie die gewerkschaft der polizei sich beschwert scheint in ruhleben die polizeischule nächstes jahr wohl dichtgemacht zu werden. beszer iszes…

wochenends:

morgen früh nach berlin,

dahin mit bier
ist das glas halb voll oder leer?
nein es liegt kaputt am boden

dann noch das da:

___Vincent Vega (Lebensfreude, Interact) 22:00 – 23:00 und 07:30 – open end
___Din 3000 (Firmrecords/ Köln) 23:00 – 02:00
___Plemo LIVE (Audiolith/ Hamburg) 02:00 – 03:00
___Mediengruppe Telekommander – SOLO Dj Lab (Mute) 03:00 – 04:30
___Trick&Kubic (Great Stuff) 04:30 – 07:30

via torsün

und wenn man schon da ist, dann am tag drauf „warten auf bordeaux“. oder schlafen ;)

noch was zu lachen – der google translator is heavy on wire:
with some is not completely rauszubekommen LIKE the individual groups are through-slammed, but the due to roof-harm might be konsensual common denominator nevertheless. there goes the dog crazy in the pan …

so long suckers!

nachtrag: leser beleidigen broder

hurra hurra der jürgen der ist da

jürgen elsäszer wird nürnberg mit seiner, anwesenheit beehren. über die letzten wandlungen hat lizas welt gut und treffend, berichtet. leo übrigens auch an dieser stelle. [nachtrag: claszlesz jetzt auch nochmal.]

jürgen kommt also nach nürnberg. wisu tut er su? es geht um die buchvorstellung seines neuen werkes „angriff der juden heuschrecken. zerstörung der nationen und globaler krieg“. dies findet aber nicht bei der neuen platte von franky boy rennicke im lauschigen kreis der vollidioten von der ex-fränkischen aktionsfront 1 oder mit dem da und seinen kumpanen statt. nein, sowas würd der jürgen doch nie machen. seine empfehlungen zum „klassenkampf für hetero-deutsche“ (petra pau) hin, veröffentlichungen im gleichen blatt wie le pen (choc du mois) her.

die lesung findet nämlich hier:

26. Januar 2007, Freitag, Nürnberg: 19.30 Uhr
Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Straße 6, 90429 Nuernberg – Nebengebaeude, Aula

statt, und als veranstaltende gruppen erscheinen die namhaften spinner vom

- palästina/nahost-komitee und
- solidarität international

dazu wird das von der mlpd, atif-nürnberg, agif-nürnberg, bir-kar, yenigün kultur zentrum und der iranischen arbeiterpartei (tufan) unterstützt. bei einigen ist nicht ganz rauszubekommen WIE durchgeknallt die einzelnen gruppen sind, aber der gehörige dachschaden dürfte doch konsensual gemeinsamer nenner sein. von gegenveranstaltungen würde ich abraten, dann doch lieber fürs domina studio zahlen. das kostet zwar, aber ob die oben genannten gruppen sich an safewords halten wenn man meint, genug zu haben, ist nicht bekannt.

  1. die abspaltung von der f.a.f. (bzw. die überbleibsel nach dem verbot durch das bayr. innenministerium ) nennen sich „combat 18″ und treffen sich freitags abends in einer lauschigen eckkneipe „rothenburger str. / holzschuherstr.“ – sind aber jedesmal ~10-15 leute, also obacht. [zurück]

zuviel sonne abbekommen?

neue erkenntnisse aus teheran

„Wir leugnen den Holocaust nicht“, stellte Mosche Arye Friedman aus Wien fest, um sogleich einschränkend hinzuzufügen: „Wir sollten uns darauf konzentrieren, daß die Drahtzieher hinter den Kulissen sowie einige Kriegsverbrecher selbst Zionisten gewesen sind.“

artikel aus der f.a.z.