tribute to iron mike

hallo freunde der gepflegten schmerz und beulenproduktion.

diesmal kein beitrag über die englische unlicensed boxszene, sondern ein beitrag über den ohrenbeiszer und meines erachtens besten boxer der 80er. anlasz ist eine diskuszion die ich mit jemandem führte, ob tyson dumpfer schläger war oder nicht. natürlich nicht! die distanzen, die winkel, die treffer – ein traum. die einschränkung: die beste phase waren die kämpfe von 1986-1988 (damn, ist das wirklich schon so lang her?). urteilt selbst:

die schönen k.o.’s

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„Ich lehne es ab, bezwungen zu werden. Ich lasse es nicht zu, dass sich irgendjemand in meinen Weg stellt.“ (mike tyson nach dem kampf mit mitch green)

und die unrühmliche seite & mehr schöne fights:

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„Warum glaubte irgendjemand, dass er schlauer rauskommt? Er war für drei Jahre im Gefängnis – nicht in Princeton.“
Promoter Dan Duva über Tyson, der sich nach seiner Haftstrafe vertraglich wieder an Don King band.

mike tyson fights bei emule

was bleibt über den 80er jahre champ zu sagen? vielleicht laszen wir ihn selbst noch zu wort kommen: „Wie können diese Leute es wagen, mich mit ihren primitiven Fähigkeiten herauszufordern?“
Mike Tyson im Februar 1989, nach seinem TKO-Sieg in Runde fünf über Frank Bruno.

tja, da war boxen noch boxen und nicht gentleman-scheisz-henry-maske-ossi-krams.


2 Antworten auf „tribute to iron mike“


  1. 1 salty 21. Mai 2006 um 11:23 Uhr

    geil! der letzte satz ist super. scheisse gentleman maske!

  2. 2 spange 22. Mai 2006 um 9:25 Uhr

    naja, bezeichnend findet man nicht mal n best of bei youtube von ihm, bei filehash auch nicht, selbes problem bei video google. aber mit maske kam schon der wandel ins boxen: leute wie tyson, die 1a fighten konnten wurden plötzlich als „prügelnde idioten“ bezeichnet – schau dir die „prügelnden idioten“ nochmal genau an. saubere schrittarbeit, schnell an den gegner rangehen, mit beiden fäusten ko treffer bringen, aus dem clinch zum schlagen lösen. kurz gesagt, der „frühe tyson“ ist imho der beweis, dasz die alte englische boxschule auch mit dem queensbury reglement vereinbar ist.

    was machte nun maske? kämpfte gegen schwächere, liesz die andren auflaufen statt selbst aktiv reinzugehen. oder lasz es mich mal neutral formulieren: mäsziger konterboxer. aber dafür war er deutscher und ossi – rtl konnte das ding so grosz promoten.. dafür kann man natürlich nicht jemanden wie tyson gebrauchen, der von seinen ersten 20 kämpfen iirc alle k.o. und 18 k.o. in den ersten 2 runden machte. maske ging meist über die volle distanz (31 kämpfe, 11ko, 1 loss, 0 draw) und so konnte die deutschen idioten vor der glotze sich halt einen freuen.. das problem: beim boxen sollte man ungefähr ahnung von bewegungsschule haben, sonst kann man sich nur über die beulen freuen. oder wie mal 2 alte frauen bei nem bekannten von mir im taxi meinten: „oh, heut abend schau ich wieder boxen“ – „verstehst du was davon?“ – „nein, aber da sind immer so muskulöse junge männer“. sowas ist als grund 1000 mal beszer als wenn der deutsche john doe typ meint, er hat ahnung von dem stuff. die sollen bei der formel 1 bleiben…

    genug abgekotzt, ich such mal die tage vids von guten mittelschwergewichtlern und maske raus, dann sieht man den unterschied klarer..

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