deutsche als opfer

wir entsinnen uns, es sind nicht immer nur die deutschen die täter wären, sondern vielmehr sind sie die opfer, denn:

„Es werden auch blonde blauäugige Menschen Opfer von Gewalttaten, zum Teil sogar von Tätern, die möglicherweise nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Das ist auch nicht besser.“

und siehe da, der mann hat recht gehabt. was war vorgefallen? laut lokalinfos gab es eine maszenschlägerei unter jugendlichen am stadtrand.

Passiert ist dies alles in der Nacht von Freitag auf Samstag. Das Ergebnis des Überfalls, der etwa 10 Minuten dauerte, dann traf die Polizei ein, mindest drei Verletzte, die in Kliniken behandelt wurden, mehrere Schürfwunden und blaue Flecken. Die Angreifer hätten mit Baseballschlägern, Fäusten und Tritten die Gruppe attackiert. Gründe? Der Jugendliche, der dem FT über die Nacht berichtete, kann sich keine vorstellen. Die Feiernden waren eine recht gemischte Gruppe, Punks, Mettler[SIC!], Rocker, ziemlich verschiedene Richtungen haben zusammen gefeiert. Die Angreifer seien Russlanddeutsche gewesen, so der mit einer Schürfwunde davon gekommene.

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andere quellen haben mir gestern etwa folgendes – worüber man nichts in der zeitung findet – berichtet, was sich die tage auch noch zugetragen hat. nazis hätten in der altstadt migrantenkids bekaut und darauf hin wären die mit freunden zurück und hätten die situation geklärt.

in der zeitung liest sich das ganze aber wie folgt:

Dieser neue Gewaltakt habe ganz offensichtlich einen anderen Hintergrund als die früheren Übergriffe von Neonazis. Aber Müller verwies darauf, wie die Stadt vor Jahren damit umgegangen sei. Damals habe das Engagement aller, der Demonstrationszug, die „Kalte Schulter“-Kundgebung, die polizeilichen Aktivitäten und die Streetworker-Tätigkeit auch viel gebracht. Es sei gelungen die rechte Gewalt zurückzudrängen.

Jetzt sei Gewalt offensichtlich von jungen Migranten ausgegangen. Das Problem brenne auf den Nägeln, „wir müssen an einen Tisch, Missverständnisse ausräumen“.

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und das geht natürlich garnicht, wenn die kids sich dort gegen die faschos wehren. is klar, ne? hier kann man noch etwas standortbashing herzogenaurach von 2003 lesen. es gab da nämlich schon mal nen vorfall:

Im Juli 2000 wird ein 15-Jähriger Aussiedler von zwei Zwillingsbrüdern aus der rechtsextremen Szene auf der Sommerkirchweih krankenhausreif geschlagen.

diese beschreibung ist etwas verharmlosend, der 15jährige wurde mit nem zünftigen bayrischen maszkrug niedergeschlagen bis dieser kaputt ging und dann noch mit den scherben verletzt. eine gesichtshälfte und ein arm waren zeitweise gelähmt.

jetzt ist erstmal sendepause bis zum 2.ten mai; dann bin ich auch wieder mal in der provinz und kann mich selbst direkt erkundigen, ich bleib am ball.


1 Antwort auf „deutsche als opfer“


  1. 1 Anna Schande 11. Mai 2006 um 19:27 Uhr

    massenschlägerei hat man noch nie mit irgendeiner art von sz/ß geschrieben. prost. oi!

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